News & Rumours (2022-3)

In der Liga-Zeitung berichten Trainer über Aufstieg und Niedergang ihres Vereins und verdienen sich so pro ZAT ab 80 Worten 0,3 Punkte TK-Bonus. Ab 120 Worten sogar 0,4!

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Der Titel ist nah

ZAT 12, Sir Michael K. für Manchester City FC am 27.11.2022, 19:05

Das große Saisonfinale steht in der Premier League an und für Manchester City ist die Meisterschaft sozusagen schon halb in der Tasche. Man konnte die Spitze verteidigen und sogar ein wenig die Führung zu den hinteren ausbauen. Das ein guter Vorteil ist aber man darf sich trotzdem nicht zu sicher sein denn man kann am Ende immer noch ziemlich blöd dastehen sollte man es doch verhauen.
In der vorletzten Spielwoche ging es Heim ins Derby gegen Manchester United das gewann man 5:0 dann ging es auswärts nach Leicester City dort siegte man 4:0 und dann ging es weiter nach Newcastle United dort siegte man 2:1.
Die letzten Partien in dieser Saison sind Heim gegen Leeds United dann geht es zum FC Liverpool dann empfängt man Blackburn und dann geht es nach Brighton & Hove Albion.
Man hofft das nichts schief geht und der erste Meistertitel für die Citizens in Erfüllung geht.

Dann noch kurz was zum FC Liverpool und Trainer Marco. Es wäre wirklich schade einen guten Trainer hier aus England zu verlieren und vielleicht kommt ja doch noch eine Kehrtwende.

192 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Denkfehler

ZAT 12, Sir 007mini für Blackburn Rovers FC am 27.11.2022, 00:54

Ich habe den Artikel von Thermo mit großem Interesse gelesen. Und gebe ihm absolut recht, dass es wünschenswert wäre, wenn die Heimschwitzer-Taktik (oder auch Benson- oder Nelson-Taktik) durch diese Auswärtsattacken beendet würde bzw. zukünftig weniger erfolgreich würde … allerdings hat er in seiner Darstellung zwei Denkfehler drin - denke ich jedenfalls.
Der erste betrifft die Motivation zu den frühen A6 resp. A7ern. Er unterstellt, dass diejenigen, die das diese Saison gesetzt haben, damit der Heimschwitzer-Taktik einen Riegel vorschieben wollen. Doch ist dem wirklich so? Nun, das können natürlich genau genommen nur die beantworten, die diese Attacken gesetzt haben. Und im Falle der A6 von Andi bei Nelson mag das eventuell sogar zutreffen - immerhin ist Nelson ja als Heimschwitzer bekannt und Andi für sein unorthodoxes Setzen. Allerdings war das ja nicht die einzige derartige Attacke in dieser Saison. Des weiteren hat bis zur Mitte der Rückrunde Andi noch eine A7 bei mir gesetzt, Silvan eine A6 bei Andi und Cord Reck je eine A6 bei Tottenham und Millwall. Bei Hodges/Millwall kann man vielleicht darüber streiten - die anderen drei gehören aber denke ich eher nicht zur Heimschwitzer-Fraktion hier in England. D.h. für diese Attacken gab es sicherlich andere Gründe - und Thermos These ist daher kaum haltbar.
Allerdings hat er in einem Punkt absolut recht: Die Akzeptanz oder auch Bereitschaft, solch hohe Auswärtsattacken in einer frühen Saisonphase zu setzen, hat zugenommen. Aber ist das „gut“? Nun, da bin ich zwiegespalten. Zum Einen ist es natürlich gut, wenn man mit einer H5 nicht mehr „zwangsläufig“ den Heimsieg sicher hat. Das fördert die Spannung und führt zu einer (noch) facettenreicheren Setzweise - denn nicht nur die A6, sondern auch die H6 oder H7 werden zukünftig häufiger zu sehen sein und nicht mehr wie bisher fast nur am Saisonende. Man muss also noch mehr Überlegen und hat noch mehr sinnvolle Optionen - nicht mehr wie bisher nur H1/3/5 und A2/4. Was ich nicht gut finde: Für eine A7 muss man ca. 1/3 des „frei verfügbaren“ TKs setzen (bei durchschnittlich 3 Heimtoren und TK-Kosten von ca. 0,65 TK pro Heimtor sind bei 19 Heimspielen ca. 37 TK „gebunden“, ergo „nur“ 25 TK von 62 mittlerem Start-TK „frei“). D.h. dann setzt man quasi 1/3 seines TKs gegen EINEN Gegner (von 19). Sportlich „fair“ finde ich das nicht mehr wirklich - v.a. dann, wenn derselbe Club/Trainer unter mehreren solcher Attacken leiden muss. Daher werde ich persönlich eine A6 oder ähnliches in einer „frühen“ Saisonphase auch nur im absoluten Ausnahmefall setzen (am Saisonende ist das was anderes - da mag ich es zwar auch nicht besonders, aber es bleibt einem ja mittlerweile kaum noch was anderes übrig, als dann mitzubolzen).
Doch kommen wir zum zweiten Denkfehler: Thermo geht davon aus, dass die frühen A6er der Heimbolzer-Taktik den Garaus machen werden. Das wiederum halte ich für reines Wunschdenken. Die Theorie, dass die A6er gesetzt wurden, um diese Spieler gezielt auszubremsen, hatte ich ja bereits oben widerlegt. Ergo wird die Attacke - abgesehen von persönlichen Motiven - dann gesetzt werden, wenn man sich davon einen Erfolg verspricht. Also da, wo man mit hoher Wahrscheinlichkeit drei Punkte mitnehmen kann. Was macht also der kluge Heimschwitzer? Er ändert seine Taktk und baut gelegentlich eine H7 ein. Ein- oder zweimal pro Saison. Das kostet nicht allzu viel mehr an TK gegenüber der bisherigen H5 und ist nur eine minimale Änderung seiner Taktik. Diese Änderung beim Zugabgabeverhalten hatte ich oben im Grunde auch schon beschrieben. Wer dagegen zur frühen A6 neigt, sieht das und nimmt davon Abstand, diesen angepassten Heimschwitzer zu attackieren - er sucht sich „leichtere“ Opfer mit größerer Trefferquote. Da gerade die (klugen) Heimschwitzer bei dieser Abwägung mittelfristig rausfallen werden, reduziert sich der Kreis der potentiellen Opfer irgendwann auf vielleicht noch 7 oder 8 Spieler/Teams, die solch hohe Zugabgaben (auch zu Hause) nicht machen wollen oder das neue Verhalten (noch) nicht mitbekommen haben. Und das klingt für mich nicht wirklich „verlockend“. Ich persönlich trauere ja sowieso immer noch ein wenig den „alten Zuständen“ nach, als alle maximal eine A4 gesetzt haben, die dafür dann aber öfter als derzeit und den gelegentlichem Misserfolg akzeptiert haben - dieser Riecher hat dann über die Meisterschaft entschieden. Aber das Spiel entwickelt dich weiter und dieses Taktik ist - zumindest in England - leider durch zu viele H5 resp. Heimschwitzer kaum noch erfolgversprechend: Weil viele Trainer als nur noch bedingt potentiell gefährliche Auswärtsangreifer angesehen werden, konzentrieren sich die H5 auf den kleinen Rest, die das noch praktizieren - und bei denen scheitert somit die A4 (zu) oft, womit dieser klägliche Rest auch gezwungen ist, zu den Heimschwitzern überzuwechseln (so wie ich diese Saison) oder in die A6-Fraktion zu wechseln (so wie Cord Reck) oder sich was ganz anderes zu überlegen (so wie DaMasta).
Zusammengefasst heißt das dann: Die Zugabgaben werden (etwas) variabler. Aber der Anteil der Auswärtssiege wird dadurch nicht kleiner und auch nicht unbedingt die Anzahl oder die Taktik oder der „Vorteil“ der Heimschwitzer. Einen Effekt wird die Veränderung aber ganz sicher haben: England wird für Neuankömmlinge noch härter. Denn ich kenne persönlich keine andere Liga, in der es derzeit „üblich“ ist, frühzeitig in der Saison eine H7 zur Abschreckung zu setzen. Bisher reicht(e) dafür immer eine (bzw. mehrere) H5 aus.

921 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Der Absturz droht

ZAT 12, Da_Masta für Tottenham Hotspur FC am 26.11.2022, 21:19

So, nun steht das Saisonfinale ins Haus. Ganze 4 Spiele sind noch zu absolvieren. Die Spurs konnten sich nochmal auf Platz 2 platzieren. Aber für diese Saison werden die Spurs das letzte Mal soweit vorne platziert sein. Dafür sind einfach die Reserven zu gering.
Trotzdem bin ich zufrieden mit der Saison, weil ich gut und spannend gespielt habe. Um aber tatsächlich ein ernsthafter Titelkandidat zu sein, habe dann doch einfach 1-2 Fehler zu viel fabriziert und diese Fehler darf man sich in England einfach nicht leisten. Auch habe ich am Ende zu viele Gegentore kassiert. Anscheinend möchte man in England nicht, das Da_Masta Mal den Titel gewinnt. Aber vielleicht bin ich dann doch nicht gut genug, um in England den ganz großen Wurf zu schaffen. Aber ich werde es weiter versuchen.
Dann noch vielen Dank an alle Trainer in England für eine coole und spannende Saison. Und auch einige wirklich tolle Zeitungsartikel. Vorallem Mini und auch Thermo sind da aus meiner Sicht hervorzuheben. Krass, was ihr da oftmals analysiert und dann in die Tasten bringt!
Ach und Marco1985, ich hoffe doch, dass die Chefetage von Liverpool doch noch einen Rückzieher macht und getroffene Entscheidung doch noch einmal ändert.
Aber jetzt kann das Finale beginnen und Mal sehen, wo meine Spurs am Ende landen werden.

222 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Spannung pur!

ZAT 12, The_Game1985 für Leeds United AFC am 25.11.2022, 22:35

Zum Schluss wird es nochmal richtig spannend. Die Meisterschaft ist zwar so gut wie entschieden, aber der Kampf um die internationalen Plätze ist noch in vollem Gange. Leeds United findet sich in diesem aktuell auf Rang 3 wieder. Dank der beiden Heimsiege und einem 5:5 Unentschieden bei Manchester United konnte man diesen Platz erringen. Nach dem kommenden Spieltag aber noch dort zu stehen wird wohl relativ schwierig werden. Da schmerzt das Spiel gegen Manchester schon sehr. In Leeds wird man dennoch alles versuchen, dass es gelingt. Zum Abschluss der Saison geht es zum wahrscheinlich neuen Meister Manchester City und nach Blackburn. Zuhause empfängt man Newcastle United und Liverpool. Das Ziel der internationalen Plätze scheint für Leeds United in der zweiten Saison nach dem Aufstieg zum Greifen nah.

132 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Aus und vorbei

ZAT 12, Joe Davis für West Ham United FC am 25.11.2022, 19:08

London, East End. Was für ein Zat. Man schwankte noch zwischen H5 und H7 gegen Tottenham. Und entschied sich für das falsche. Tja. so kann es laufen. Im FA Cup war wie zu erwarten auch Schluss, ob es in Europa League weiter geht, ist auch mehr als fraglich. "Nun, so brutal kann England sein. Man hat einfach zu viele Chancen ausgelassen, zu zögerlich war man. So müssen wir schauen, was wir am letzten ZAT noch reißen können", so ein enttäuschter Davis vor dem letzten ZAT. Und der letzte ZAT war eigentlich noch nie ein Freund der Hammers. Man muss aber sagen, dass Michael K. es verdient hat. Eine saubere Saison, riskierte einiges, bewies Eier. So muss ein Champion sein. und da brennt auch nichts mehr an am letzten ZAT, selten war das in England der Fall.
Congrates, mate! Well done !

147 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Das Saisonfinale steht an

ZAT 12, Silvan Rudolf für Arsenal FC am 25.11.2022, 15:26

Nun nahen also die letzten Entscheidungen in der Premier League. Manchester City steht in der Pole Position und hat beste Chancen, den Titel zu holen. Für Arsenal verlief der letzte ZAT erfreulich. Einzig das Heimspiel gegen Newcastle endete im Schlamassel. So musste man sich gegen Newcastle mit drei zu sieben geschlagen geben. Das war eine echte Klatsche und ein grosser Rückschlag. Dafür verlief das Auswärtsspiel bei den Wolves sehr gut. Mit einem vier zu drei Sieg konnte man drei wichtige Punkte aus der Fremde entführen. Das Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Cardiff verlief offener und spannender als erhofft. Am Ende konnte man sich dann doch mit fünf zu drei Tore durchsetzen. So konnte Arsenal weitere zwei Plätze in der Tabelle gut machen. Vor dem letzten ZAT steht Arsenal auf Platz sechs. Erneut die europäischen Plätze zu erreichen, wäre absolut top. Zuhause empfängt man noch Tottenham und Millwall. Auswärts kommt es zum Direktduell gegen Middlesbrough und Crystal Palace.

168 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Respekt für Michael

ZAT 12, Thermo für Middlesbrough FC am 25.11.2022, 14:24

Wow, da hat Michael noch mal ordentlich Mumm bewiesen. In dieser Ausgangssituation noch mal in beiden Auswärtspartien etwas zu riskieren, war eine sehr mutige Entscheidung. Und sie wurde belohnt. Realistisch gesehen hat er damit die Meisterschaft schon so gut wie eingetütet. Jetzt muss er sie aber auch noch nach Hause bringen. Von daher kann man ihm jetzt noch nicht gratulieren. Aber man muss ihm den verdienten Respekt zollen.
Es ist recht ungewöhnlich, dass in England die Meisterfrage scheinbar bereits vor dem letzten ZAT geklärt zu sein scheint. Aber dafür geht es, wie Nelson es bereits angedeutet hat, dahinter noch recht rund.
Um dahin zu kommen mache ich nun einen kleinen Schlenker und erhelle unsere Liga mal mit meiner ganz eigenen Torrausch-Weisheit, bevor ich zur Analyse der Endspielsituation komme. Ich denke dies ist der richtige Zeitpunkt dafür, da sich in dieser Saison zeigte, dass es scheinbar eine spürbare Veränderung in der Spielweise, der "META" gab. Auswärts-6er sind nicht mehr Tabu. Ich selber hatte sogar erwägt einmal einen "Rauszuhauen", mich aber aufgrund der Situation der ich mich sah dagegen entschieden. Schließlich hab ich am Anfang der Saison mit meinen kleinen Auswärtsattacken unverhofften Erfolg und wollte den nicht verspielen. Herausgekommen ist dann eben eine recht konservative Setzweise, die doch noch vergleichsweise Erfolgreich war. Aber eben auch nur, weil ich von den Attacken der anderen verschont wurde.
Und das ist genau die Analyse die ich hier machen möchte, was zeichnet eigentlich erfolgreiche Trainer aus? Was sind die Faktoren die zum Erfolg führen? Und da würde ich gerne 3 Hauptfaktoren herausstellen, die meines Erachtens die Wichtigsten hier sind. Und ich liste sie in umgekehrter Reihenfolge der Wichtigkeit auf:
1) Der Riecher. Erkenne die Chancen die dir die anderen geben
2) Die Absicherung. Erkenne vor allem, wenn sich dir keine Chancen ergeben. Spiele konservativ, wenn es nötig ist. Du kannst nur dann deinen Riecher zum erfolgreichen Einsatz bringen, wenn du dir nicht die Stabilität verschaffen kannst, die dich in die Situation zum Erfolg bringt.
3) Die Konkurrenz. Du kannst nicht gewinnen, ohne dass dir die anderen auch die Möglichkeit dazu geben.
Und damit kommen wir eben auch zur Gemengelage in der Tabelle. Michael hat in dieser Saison vor allem im letzten der Faktoren punkten können. Ihm wurde ermöglicht, in der Frmede zu punkten. Und er wurde daheim auch kaum angegriffen. Ist das unfair? Ich denke nicht. Michael hat sich über Jahre den Respekt der Liga erspielt und daher wurde ihm eben auch diese Möglichkeit gegeben. Anderen Trainern nicht. Wie es dazu kommt kann man nicht erklären. Wenns erklärbar wäre könnte ja jeder Meister werden. Wirds aber nicht.
Und damit kommen wir zu der (vorgezogenen) Interpretation der Saison. Ich denke dass diese Saison nur ein Vorgeschmack von dem ist, was in den nächsten Jahren in England passieren wird. Ich glaube, dass wir am Beginn einer Neuorientierung stehen. Fakt ist, dass das derzeitige Torrausch-System Heimschwitzer klar bevorteilt. In Pokalen wurde dem durch verschiedene Maßnahmen etwas entgegengewirkt. In den Ligen noch nicht. Aber das muss ja nicht bedeuten, dass die Trainer da mitgehen wollen. Die Auswärts-6 ist ein starkes Mittel, um dieser Taktik doch mal den Riegel vorzuschieben. Klar zu machen: "Das geht so nicht. Das ist eine zu einfache Taktik, sich durch Abschreckung Respekt zu verschaffen. Du kannst meinen Respekt nicht so erzwingen. Und ich bin bereit, mit diesem Zeichen auch meine eigene Saisonbilanz zu gefährden." Heimschwitzer werden nun also nicht mehr einfach so durchgewunken wie es früher der Fall war.
Und einen großen Beitrag zu dieser neuen, selbstbewussten Einstellung hat ein gewisser Andi von Hideta geleisted. Der bewusst etablierte Tabus gebrochen hat. Gezeigt hat, dass es OK ist, eben auch mal voll einen Rauszuhaun. Leider ab und zu auch gegen mich, aber ich gehöre ja auch irgendwie zu dieser alten "Heimschwitzer" Generation. Selbst auch teilweise damit prahlend, an der Entwicklung dieser Taktik damals beteiligt gewesen zu sein. Und ich sehe auch keinen Grund, mich dafür zu rechtfertigen. Ich habe damals die systemischen Vorteile dieses Setzsystems erkannt und genutzt. Auch weil ich selber von mir nicht beanstpruche, den größten aller Riecher zu haben (auch wenn es in dieser Saison eventuell danach aussehen könnte). Da gibts Leute wie mini denen ich in dem Bezug nicht gewachsen bin.
Und ich denke es zeigt sich eben nun eine neue Generation an Trainern ab, die deutlich mutiger agiert als die Etablierten. Und dass diese neue Generation für ihren Mut auch teiweise belohnt wird. Das wird sicher nicht in jeder Saison so sein. Ich rechne damit dass in den zukünftigen Spielzeiten noch mehr durchmischt werden wird. Allerdings eben in einigen Spielzeiten. Und wer zu konservativ spielt wird eben auch ab und zu mal dafür böse abgestraft.
Und ich muss sagen, dass mir das prinzipiell gefällt. Ich mag es, wenn sich der Respekt verdient und nicht erstritten wird. Ich mag es, wenn Risiko belohnt wird. Nicht notwendigerweise weil es besser ist, das Risiko einzugehen. Sondern weil es Wert ist, etwas zu riskieren um Dinge zu bewirken. Und wer Risiko geht, eben auch anderen Chancen ermöglicht.
So wie die Heim-1 am 3. ZAT in dieser Saison mitentscheidend war. Zum einen Bezüglich unseres eigenen Abschneidens - der Titel ist so gut wie weg - aber eben auch Bezüglich des Abschneidens unseres damaligen Konkurrenten. Nämlich dem jetztigen Titelanwärter Michael K. Sicherlich benötigt es mehr als einen billigen Auswärtserfolg gegen einen der Kontrahenten, um Meister zu werden. Der Punkt ist jedoch, dass ihm nur unsere Heim-1 berhaupt die Möglichkeit zu diesem Triumph gegeben hat. Und die hat er sich auch verdient. Denn die bekommt von uns eben auch nicht jeder Gegner in dieser Situation. Gegen Nelson hätten wir die nämlich da sicher nicht gebracht. Und er vermutlich eben auch nicht gegen uns. Was natürlcih auch eine Rolle gespielt hat, denn zwischen Michael und mir ist eine gewisse Tradition niedrigere Resultate entstanden. Das ergab sich irgendwie so. Klar, das ist etwas unfair, wem man diese Möglichkeiten eben gibt - und man sollte es eben auch nicht zu oft machen - aber ich denke viele Trainer unterschätzen ihren Einfluss auf die Erfolge der anderen Teams doch gewaltig. Und jeder sollte sich einfach mal überlegen wem er den Erfolg gönnt und wem nicht. Daraus müssen sich jetzt keine Lieben oder Fehden entwickeln, sondern das darf sich gerne von Saison zu Saison ändern. Das mag jetzt etwas persönlich klingen, aber es ist meiner Meinung nach eine legitime Reaktion auf ein TK-System dass bestimmte Strategien klar bevorteilt. Dass man versucht Trainer zu belohnen die sich nicht dieser Strategien bemühen und jene auch mal etwas abzustrafen, die sich dieser zu ausgeprägt bedienen um Erfolgreich zu sein.
Und damit kommen wir nun zum "Systemsprenger" Andi. Der hat uns ab und zu mal gerne etwas in die Suppe gespuckt. Was auch OK ist. Denn auch wir haben ganz gern mal etwas ausgeteilt. Allerdings muss ich mittlerweile Andi eben einen großen Respekt entgegenbringen. Denn so wie er in Konsequenz sein doch sehr atypische Setzweisen durchzieht hat er vorgemacht, dass gewisse etablierte "Tabus" eventuell doch gebrochen werden dürfen. Und ich denke dass diese letzte Saison aber eben auch die Debatte die ihr vorausgegangen ist ohne die Tatsachen die Andi geschaffen hat, so nicht vonstatten gegangen wäre. Und sich eben dadurch Trainer wie Michael, Da_Masta, The_Game, Mini und Silvan Rudolf ganz oben wiederfinden. Und nicht so sehr die etablierten Größen mit der traditionell erfolgreichen Setzweise. Ich bin da schon die Ausnahme ohne zu Wissen warum eigentlich. Und die stehen da verdient. Mit Da_Masta und Silvan Rudolf stehen uns nun zwei Trainer ins Haus, die trotz einer negativen Tordifferenz lange Zeit mit um den Titel gespielt haben. Und immer noch große Konkurrenz für uns im Kampf um die Internationalen Plätze sind. Es ist uns eine Ehre die Saison mit Duellen gegen diese drei Trainer welche diese Saison so stark geprägt haben abschließen zu dürfen. Auch wenn natürlich auf sportlicher Ebene der Kampf um die Platzierungen hier die Spiele prägen wird, ist das ein sehr schöner Ausklang einer ganz besonderen Saison.

1394 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Sch... Saison

ZAT 12, Sir Nelson Mandela für Manchester United FC am 25.11.2022, 14:04

Dass man es als Meister schwer hat, ist ja klar. Aber diese Saison läuft schon extrem bescheiden. Fast egal, was man macht, es geht irgendwie schief. Immerhin bleibt man dabei, dass man nicht absteigen wird. Denn erstens wird Leicester keine 12 Punkte holen und vermutlich auch Newcastle nicht mehr als 3 Punkte, zweitens rettet man sich auch mit dem FA Cup den Arsch. Nachdem die Abstiegssorgen also geklärt sind, kann man sich dem Titelkampf widmen. Und da muss man mini zustimmen, dass es ganz so aussieht, als würde die Meisterschaft erneut nach Manchester gehen, nur diesmal halt zum falschen Verein. Aber gut, Michael wäre es gegönnt. Um ehrlich zu sein, sieht das auch nicht spannender aus als die Abstiegsplätze. Das Rennen um die weiteren EC-Plätze ist dafür sehr spannend, da wird man interessiert beobachten, wer am Ende wo landet.
Ansonsten muss man noch festhalten, dass es extrem schade ist, dass Marco England verlässt. Denn drei verschiedene Titel und eine Vizemeisterschaft sind in vier Saisons wahrlich keine schlechte Ausbeute. In der Zeit steigen andere Trainer mehrmals ab. Aber die Entscheidung scheint leider gefallen. Also mach es gut und vielleicht traust du dich ja mal irgendwann wieder nach England.

206 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Schlag auf Schlag

ZAT 12, John Taylor für Chelsea FC am 25.11.2022, 13:52

Was für ein Finale in der Englischen Premier League. Mit drei Spieltagen innerhalb einer Woche geht die nächste Saison zu Ende. Wie immer gibt es vor den letzten vier Partien offene Fragen. Wird Manchester City den Vorsprung von vier Punkten über die Ziellinie retten können? Immerhin hat die Mannschaft von Michael K. noch ein ansehnliches Resttorkonto und hat durchwegs Gegner, welche in dieser Beziehung weniger gut dotiert sind.
Wer schnappt sich einen internationalen Startplatz? Dort ist das Rennen so offen wie immer. Bis ganz weit unten in der Tabelle haben unzählige Mannschaften die realistische Chance, sich unter die besten Teams in England einzureihen.
Und wer steigt ab? Nun, Cardiff City und die Bolton Wanderers stehen schon vor dem Spieltag als Absteiger fest. Leicester City hat wohl nur noch theoretische Chancen. Bei sieben Punkten Rückstand braucht es mehr als einen gesunden Optimismus, um sich da noch zu retten.
Und wie schneidet der FC Chelsea ab? Der Verein ist froh, die Klasse zu halten. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre schön, doch in der Vergangenheit fiel man vor allem am letzten Spieltag noch einige Plätze zurück.

191 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Es war mir eine Ehre

ZAT 12, Marco1985 für Liverpool FC am 25.11.2022, 09:12

Drei Siege gab es immerhin für die Reds in dieser englische Woche. Absoluter Seltenheitswert unter Marco1985 bei den Reds. Und deswegen lässt sich der Präsident auch nicht weiter davon ab, den Trainer nach der Saison zu entlassen. Vier Saisons durfte Marco1985 immerhin bei den Reds bleiben. Konnte einmal Vizemeister werden, den Empire Cup, die Europa League und den Ligapokal gewinnen, doch in der Liga waren die Leistungen zu schwach vom 37-jährigen. "Wissen Sie. Es gibt Leute die können es in England und welche, die können es nicht. Und dann gibt es die guten und die, die zwar okay sind und auch die Klasse halten, aber nicht mehr. Marco1985 gehört zu denen. Das reicht für uns nicht", teilt der Präsident der Reds mit.

Wenig später antwortet Marco1985 selbst darauf: "Der Präsident hat recht. Ich bin nicht gutgenug für England, um die Ansprüche der Reds zu erfüllen. Alle Mitspieler haben meinen vollsten Respekt hier. Und Leute, die jede Saison Titel hier holen, sind einfach die Besten von Torrausch, das muss man einfach so sagen. Ich gehöre nicht dazu und werde mich zurückziehen. Aber es war mir eine Ehre mich hier vier Saisons auszuprobieren. Vielen Dank".

209 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)
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